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Elsenfeld, 23.01.2019

Trichter-Einlieferung bei PUCEST® protect

Trichter-Auskleidung: Verschlissener Trichter.
Ein stark verschlissener Trichter wurde in das Kranken­haus PUCEST® protect gebracht, um ihn zu reanimieren. Er hatte stark gelitten und viele offene Wunden.
Bei dem Patienten handelte es sich um einen Aus­lauf­trichter, der in einem Beton­werk eingesetzt wurde. Korrosion schwächte an vielen Stellen die Trichter­wand.

Dagegen schlagendes Schütt­gut tat das Übrige, um letztend­lich Löcher in den Körper zu reißen und Teile aus der Kante der Übergabe­stelle ausbrechen zu lassen. Bevor der Trichter zu PUCEST® protect kam, wurde an ihm bereits Erste Hilfe geleistet, indem die Löcher mit Verschleiß­plättchen zugeschweißt wurden. Auch wurden Stahl­platten mit der Innen­wand verschweißt, um den Trichter vor Verschleiß zu schützen, welche natürlich auch irgend­wann den starken Beanspruchungen nach­gaben.

Den alten Verschleißschutz entfernen

Um nun den Trichter neu mit dem PUCEST®-Verschleiß­schutz­platten auskleiden zu können war es notwendig den angelegten Verband zu entfernen. Da die Stahl­auskleidung nicht nur mit dem Grund­körper verschraubt, sondern auch noch verschweißt wurde, war die Entfernung sehr aufwendig und mühsam. Meisel, Stemm­eisen und Flex mussten her. Die groß­flächigen Stahl­platten mussten in kleinere Segmente geflext werden, um sie anschließend aufstemmen zu können. In Kleinst­arbeit wurde sich vorgetastet. Immer wieder wurden in kleine Lücken, die sich ergaben, die Gabel des Gabel­staplers hinein­geschoben, um irgendwann einen Holz­klotz zwischen Stahl­platte und Grund­körper stemmen zu können. Das Flexen und Stemmen von zwei Mitar­bei­tern zog sich durch den Tag, bis endlich die Auskleidung aus Stahl vom Grund­körper gelöst wurde.

Staubige Angelegenheit

Am darauf­folgenden Morgen wurde damit begonnen, die Innen­wand für die Aus­kleidung mit PUCEST® Verschleiß­schutz­platten vorzu­bereiten. Um einen möglichst glatten Grund­körper zu erhalten wurde dieser von Beton­resten und Schweiß­nähten befreit. Zuerst erfolgte eine Grob-Entfernung, die sich inner­halb der Halle durchführen ließ. Für die Fein-Entfernung und Glättung der Ober­fläche musste der Trichter jedoch wieder in den Hof gebracht werden, weil die Staub­belastung innen zu hoch war. Bis alles bereinigt und das Grund­material geglättet wurde, gingen noch einmal etwa vier Stunden ins Land.

Auskleidung des Trichters mit Verschleißschutzplatten

Anschließend durfte der Patient wieder ins Warme. Die Mitarbeiter krabbelten erneut in den Trichter, um ihm die Maße zur Schablonen­erstellung abnehmen zu können. Mit­hilfe der Schablone wurde flink die 12 mm PU-basierte PUCEST® Verschleiß­schutz­platte mit Aluminium­loch­blech einfach mit einer Stich­säge zurecht­geschnitten.

Nach dem Zuschnitt, wurde sie mit Schraub­zwingen an der Grund­platte befestigt, um die Löcher zu bohren, welche für das Verschrauben von Grund­material und der PUCEST® Verschleiß­schutz­platten vorgesehen sind. Um keine aufge­schweißten Elemente zu treffen, die auf der Außen­wand des Trichters liegen, war ein genaues Ausmessen der Bohrungen erfor­derlich.

Aufgrund der Größe des Trichters waren zwei Mitar­beiter für das Ver­schrauben der Platten notwendig. Einer befand sich im Trichter, um die Schrauben anzuziehen und der Andere außerhalb des Trichters, um mit Muttern gegen zuhalten. Das Aus­kleiden des Trichters ging nun recht zügig vor­wärts und folgte den gleichen Arbeits­schritten: Schablone erstellen, PUCEST® Verschleiß­schutzp­latte zurecht sägen und einpassen, Bohrungen abmessen und setzen, und im letzten Schritt das Verschrauben beider Materialien.

Damit sich keine Schütt­güter unter die Platten schieben ist ein präzises Arbeiten unabdingbar. Jegliche „Schlupflöcher“ müssen verschlossen sein. Um dies zu gewähr­leisten wurde beim Abmessen, Einpassen und Verschrauben auf eine hohe Pass­genauig­keit geachtet. Nach etwa zwei Tagen verließ der wieder­her­gestellte Patient das Gelände von PUCEST®.

Wir wissen, dass wir ihn nicht so schnell wieder sehen werden. Denn, mit seinem neuen Verschleiß­schutz und dessen Reparatur­fähig­keit wird er dem Verschleiß sehr lange stand­halten.

Trichter-Auskleidung: Schablonen für den Zuschnitt von Verschleißschutzplatten erstellen. Trichter-Auskleidung: Erste Verschleißschutz-Platte einpassen. Trichter-Auskleidung: Auf Passgenauigkeit achten. Trichter-Auskleidung: Platten mit Grundmaterial verschrauben. Trichter-Auskleidung: Fast fertig ausgekleideter Trichter.
Trichter-Auskleidung: Fertig ausgekleidet mit PUCEST<sup>®</sup> PU-basierten Verschleißschutz-Platten.

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